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GRUSSWORT Liebe Freundinnen, liebe Freunde, gemeinsam mit dem Ärzte- und Pflegeteam leite ich seit August 2005 die Klinik für Kinder- und Jugendmedizin. Von Beginn an war ich von der großherzigen Spendenbereitschaft der Moerserinnen und Moerser immer wieder angenehm überrascht. Ich bin überzeugt, dass Sie darin auch in den nächsten Jahren nicht nachlassen werden. Viele Projekte, wie etwa der Besuch der Klinikclowns, die Ferienfreizeiten für nierenkranke Kinder oder das Teddy-Krankenhaus können dadurch fortgesetzt werden. Dank der Spenden von über 3.600 Bürgerinnen und Bürgern aus Moers und Umgebung wurde die Klinik für Kinder- und Jugendmedizin Bethanien im Jahr 2003 umfangreich modernisiert und bietet Kindern und Jugendlichen, Säuglingen sowie Früh- und Neugeborenen ein umfassendes Versorgungsspektrum an. Wir versorgen jährlich 3.000 Kinder stationär und etwa 9.000 in unserer Ambulanz. Unsere Schwerpunkte sind unter anderem Allgemeinpädiatrie, Neonathologie, Pneumologie, Nephrologie, Diabetologie, Ultraschalldiagnostik sowie das Sozialpädiatrische Zentrum. Moers hat eine moderne Klinik für Kinder- und Jugendmedizin – das können wir seither mit Stolz sagen. Herzlichst Ihr |
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DIE KLINIKCLOWS Mit Ukulele und Seifenblasen Die beiden Klinik-Clowns Flocke und Schlatke vom NRW-weit tätigen Verein Clownsvisite e.V. besuchen wöchentlich für einige Stunden die kleinen Patientinnen und Patienten der Klinik für Kinder- und Jugendmedizin. Neben Ukulele und Seifenblasen bringen die Clowns Einfühlungsvermögen und gute Laune mit. Sie erzählen Geschichten oder musizieren spontan und bieten kranken Kindern so Abwechslung im Krankenhausalltag. Dass Lachen den Heilungs- und Genesungsprozess vor allem bei Kindern beschleunigt, belegen sogar wissenschaftliche Studien – Lachen ist eben gesund. Die Klinik-Clowns sind speziell für die Arbeit mit kranken Kindern ausgebildete, professionelle Schauspieler. Sie treten immer als Paar Clown und Clownin auf, um jedem Kind den passenden Ansprechpartner zu bieten. Die Idee der Klinikclowns kam Anfang der 90er Jahre aus den USA nach Europa. Seitdem gibt es auch in Deutschland regelmäßige Clownsvisiten. Im Krankenhaus Bethanien sind die Clownsvisiten inzwischen zu einer festen Institution geworden. Sparkasse am |
![]() Die Klinikclowns Flocke (Silke Eumann, li.) und Schlatke (Holger Voss, re.) sind immer für einen Spaß zu haben |
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FERIEN FÜR NIERENKRANKE KINDER Endlich mal Urlaub machen In der Kindernephrologie Bethaniens werden Kinder mit chronischen Nierenerkrankungen medizinisch betreut. Trotz der verbesserten Therapie, sind Ferien jedoch für Eltern und Angehörige der Kinder kaum zu realisieren, da die ärztliche Versorgung auch am Urlaubsort rund um die Uhr gewährleistet sein muss. Aus diesem Grund begann die Klinik für Kinder- und Jugendmedizin bereits im Jahr 1988 damit, Ferienfreizeiten für nierenkranke Kinder zu organisieren. Die Idee dazu stammte vom damaligen Kinderklinik-Chefarzt Prof. Dr. Klaus Pistor und der Kinderdialyseschwester Marion Gaidt – die die Freizeiten gemeinsam mit einem Arzt bis heute betreut. Ziele der meist zehn- bis fünfzehnköpfigen Gruppe waren bislang das Allgäu, Bad Malente oder Bergen an Zee in den Niederlanden. Die Dialysefreizeit soll den Eltern der betroffenen Kinder Zeit geben, neue Kräfte zu sammeln und den Kindern dabei helfen besser mit der Krankheit umzugehen. Dieses Projekt wird ausschließlich durch Ihre Spenden ermöglicht. Sparkasse am Niederrhein |
![]() In der Dialysefreizeit können nierenkranke Kinder auf Reise gehen |
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DAS TEDDY-KRANKENHAUS Experten für Stofftierheilkunde Jeden Sommer sind Kinder aus Moers und Umgebung herzlich eingeladen, ihre kranken Kuscheltiere ins Teddy-Krankenhaus zu bringen. Das durch Spenden unterstützte Projekt in einer eigens aufgebauten Zeltstadt im Park hinter der Bethanien-Kinderklinik wird in Kooperation mit dem Kreisverband Niederrhein des Deutschen Roten Kreuzes und der AOK Rheinland/Hamburg organisiert. Es soll Kindern im Kindergarten- oder Vorschulalter die Untersuchungsvorgänge in einem Krankenhaus auf spielerische und kindgerechte Weise nahe bringen. Damit sollen ihnen Unsicherheiten und Ängste vor einem möglichen Krankenhausaufenthalt genommen werden. Wie in einem richtigen Krankenhaus gibt es im Teddy-Krankenhaus eine Ambulanz, eine „Röntgenstation“, eine Teddy-Apotheke, einen Untersuchungsraum, einen Operationssaal und sogar einen richtigen Krankenwagen. Das Ärzte- und Pflegepersonal des Krankenhauses mit dem Spezialgebiet Stofftierheilkunde untersucht jedes Kuscheltier und erklärt den kleinen Besuchern einzelne Untersuchungsschritte. 2005 öffnete das Teddy-Krankenhaus zum ersten Mal seine Pforten. Ihre Spende ermöglicht es, die Veranstaltung in Zukunft weiterzuführen. Sparkasse am Niederrhein |
![]() Der Hase ist krank: Blick in das OP-Zelt des Teddy-Krankenhauses |
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DER FÖRDERKREIS Für kleine und große Wünsche Der Förderkreis Bethanien sammelt Spenden für die Kinder- und Jugendklinik. Gegründet wurde er innerhalb des Freundeskreises „Stiftung Krankenhaus Bethanien“ im Januar 2006, mit dem Ziel, Anschaffungen für die speziellen Bedürfnisse kleiner Patienten zu ermöglichen. Seit Bestehen erzielte der der Förderkreis pro Jahr vierstellige Spendenbeträge. Zu den Mitgründern des Förderkreises zählen der ehemalige Chefarzt der Klinik für Kinder- und Jugendmedizin, Prof. Dr. Klaus Pistor, und Judith Poss, die sich lange Zeit federführend für den Kinderklinik-Förderkreis engagierte. Sparkasse am Niederrhein |
![]() Der frühere Kinderklinik-Chefarzt Prof. Dr. Klaus Pistor (2. v. l.) und Judith Poss (3. v. l.) engagieren sich im Förderkreis |